Der FC Nuhnetal verfügt über einen Rasen- und einen Kunstrasenplatz.
Für Juniorenspiele der JSG Nuhnetal/Hesborn steht zudem der Sportplatz in Hesborn zur Verfügung.
Vereinzelt können auch Spiele in Braunhausen ausgetragen werden.

Die Sportplätze befinden sich jedoch in drei unterschiedlichen Ortsteilen der Stadt Hallenberg:

OT Hallenberg: Kunstrasen
OT Liesen: Naturrasen
OT Hesborn: Naturrasen
OT Braunshausen: Naturrasen

Die Damen und die B-Juniorinnen spielen auch im Winterberger Ortsteil Züschen.

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Der Spiel- und Sportverein Schwarz-Weiß Hallenberg wurde am 01. Juli 1911 gegründet, und unter Führung des ersten Vorsitzenden Aloys Maurer in das Vereinsregister eingetragen. Der Verein gehörte somit zu den ältesten Fußballvereinen im Kreis Brilon.

Die Anfänge
Die ersten Mitglieder und Spieler waren: Wilhelm Baak ein Kaufmannsgehilfe, Franz Ernst ein Kassengehilfe, Bernhard Hoffmann ein Lehrer, Otto Mann ebenfalls Lehrer, Aloys Maurer ein Kassenanwärter, Arnold Schumacher ein Buchhalter, Theodor Strothmann ein Kaufmannsgehilfe, Fritz Würminghausen ein Uhrmacher, Josef Gierse ein Schneider, Heribert Schnurbus ein Elektriker, Aloys Hartmann ein Gymnasiast, Johann Kamp ein Packer und Hermann Hartmann auch Gymnasiast.
Von diesen 13 Spielern blieben allein acht im 1. Weltkrieg auf dem Feld zurück. An eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs war unmittelbar nach Kriegsende nicht zu denken. Erst 1919 gelang es den Verbliebenen den Gründergeist wiederzubeleben und den Spielbetrieb aufzunehmen.
Die Machtübernahme der Nationalsozialisten sorgte ab 1933 und während des 2. Weltkriegs dafür, dass der Spielbetrieb erneut völlig zum Erliegen kam. Am 24. Januar 1946 wurde der Verein abermals zu neuem Leben erweckt. Zum ersten Vorsitzenden wurde Hubert Schmidt gewählt. In diesen ersten Nachkriegsjahren kam es zu einer kleinen Kuriosität: Nachdem der SuS bis 1947 im Fußballkreis Brilon spielte, wurde er in der Saison 47/48 dem Hessischen Fußballverband zugeordnet und spielte somit in der Kreisliga A, Frankenberg. Zur Saison 48/49 kehrte der Verein wieder in den Westfälischen Fußballverband, und damit auch in den Fußballkreis Brilon zurück. Am 13. Juni 1959 knüpften die Hallenberger erste Kontakte mit den Sportfreunden aus Erfurt. Die sportlichen Beziehungen dauerten bis zum Mauerbau 1961. In dieser Zeit konnten die Sportfreunde aus Erfurt dreimal in Hallenberg begrüßt werden.

Folgende Erfolge konnte der Verein vorweisen:

Kreismeister der A-Liga Brilon 48/49 und Aufsteiger in die Bezirksliga. Verbleib bis zu Saison 1951/52
Kreismeister der A-Liga Brilon 58/59 und Aufsteiger in die Bezirksliga. Verbleib bis zu Saison 1961/62
Kreismeister der A-Liga Brilon 68/69 und Aufsteiger in die Bezirksliga. Verbleib bis zu Saison 1970/71
 

REI
1974 wurde im SuS Hallenberg eine weitere Sportabteilung gegründet. Die “Judoabteilung” wurde am 28. Februar aus der Taufe gehoben. Mit Unterstützung der Stadtverwaltung wurden Judomatten angeschafft - es konnte los gehen! “Rei”, der Judogruß, ertönt unter der Leitung der Eheleute Häger regelmäßig in der Sporthalle am Schulzentrum. Dabei ist es erfreulich, dass bei den Judokas von Nachwuchsmangel noch keine Rede ist.


SkiSkiSki

Im Jahr 1979 wurde eine weitere Sparte eingerichtet. Die Skiabteilung wollte dem Wintersport in Hallenberg Vorschub leisten. In Ermangelung ausreichender “alpiner” Möglichkeiten wurde das Augenmerk auf die “nordischen” Spielarten des Wintersports gelegt: Ein Loipenspurgerät wurde mit Unterstützung öffentlicher Gelder angeschafft und die Loipe an der “Pastorenwiese” wurde die Heimstatt der Skiabteilung. Leider ließ das Interesse in den 90er Jahren stark nach. Nicht zuletzt die häufiger schneearmen Winter führten schließlich dazu, dass heute der Skiclub Wunderthausen das Spuren und Pflegen der Loipe übernimmt.


Neuer Sportplatz

Es hat ein paar Jahre gedauert - aber letztenendes hat es doch geklappt: Der Aschenplatz konnte 2010 zu einem modernen Kunstrasenplatz umgebaut werden.
Mit Unterstützung zahlreicher Spender, spezieller Veranstaltungen (Gelöbnis, Keglerball, etc.), einem gehörigen Eigenanteil und natürlich nicht zuletzt der Stadt Hallenberg war es gelungen, die notwendigen Mittel zum Neubau des Sportplatzes zusammen zu bekommen.

Die Fa. Kraft aus Fuldatal hat im Sommer 2010 innerhalb weniger Wochen für einen entscheidenden Farbwechsel der "Nuhnekampfbahn" gesorgt. Aus rot wurde grün. Und allein schon der Anblick der Anlage von der Bundeststraße aus - dafür hat es sich schon gelohnt.


Im Jahr 2011 feierte der SuS sein 100-jähriges Jubiläum.

Die hierzu angefertigte Festschrift wurde von einer Gruppe um den Designer Georg Grygier erstellt und im Frühjahr zum Schnäppchenpreis von 5,- € unter das Volk gebracht. Das Werk erschien im eher unübliche DinA4-Format und war als Buch mit festem Deckel gebunden.
Im sportlichen Bereich gaben sich die "Alt-Internationalen" des 1. FC Köln und die Amateurmannschaft von Borussia Dortmund ein Stelldichein in der Nuhnekampfbahn. Die Kölner spielten gegen eine Auswahlmannschaft, gespickt mit Spielern aus den umliegenden Orten. Gegen Dortmund lief zunächst die Mannschaft vom hessichen Verbandsligisten Ederbergland auf. Später spielte die erste Mannschaft des FC Nuhnetal.

In einer Sportwoche kamen dann auch alle anderen Mannschaften des FC Nuhnetal zum Einsatz. Gefolgt von einem "Familientag" an der Schützenhalle mit Menschenkicker, Torschuss-Wettbewerb, Street-Soccer und reichlich Verköstigung bei herrlichem Sonnenschein.
So wie bei allen Veranstaltungen des Jubiläums das Wetter vom Feinsten war...

Der Abschluss der Feierlichkeiten war der große Festabend in der Schützenhalle.
Moderator des Abends war Dirk Glaser, bekannt vom WDR und der "Regionale 2013". Er führte duch das kurze Programm und die Ehrungen der verdienten Vereinsmitglieder. Für die musikalische Gestaltung des Abends sorgte die Stadtkapelle "Concordia" Hallenberg.

 

Der Abschluss
Am 02.12.2012 beschlossen die Mitglieder des SuS Hallenberg die Verschmelzung ihres Vereins auf den FC Nuhnetal. Dieser, für die Zukunft des Sports in Hallenberg leider notwendige Schritt, besiegelte das Ende des SuS Hallenberg. Mit Eintragung der Verschmelzung beim Registergericht in Arnsberg am 06.05.2013 endete die lange Geschichte des SuS. Sie wird fortgeschrieben im FC Fuhnetal.


Vorstand

Der letzte geschäftsführende Vorstand des SuS Hallenberg:

Posten Name
1. Vorsitzender Stefan Biber
2. Vorsitzender Stefan Stöber
Geschäftsführer Michael Kobbeloer
Kassenwart Uwe Ludwig

 

Der SSV Liesen 1959 e.V. wurde am 01. Mai 1959 gegründet. Die Idee zur Gründung eines Sportvereins stammte von den Sportkameraden Hans-Jürgen Dollberg, Werner Brieden und dem Schiedsrichter Erich Bleich. Anstoß zur Gründung war die Fußball-WM in Schweden 1958, und die Tatsache, dass in den Nachbargemeinden bereits seit einiger Zeit Sportvereine bestanden. Durch Spenden von etwa 15 Sportbegeisterten konnte die erforderliche Anmeldegebühr von 70,- DM entrichtet werden. Bereits am 06. Mai wurde die erste Generalversammlung durchgeführt, zu der 38 Mitglieder erschienen. Die ersten Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes waren als 1. Vorsitzender Alfons Dohle, als 2. Vorsitzender Josef Schnorbus, als Kassierer Karl Schnorbus und als Geschäftsführer Friedhelm Schnorbus.

Folgende Erfolge konnte der SSV Liesen vorweisen:

1964 Kreismeister der C-Liga und Aufsteiger zur B-Liga, Abstieg 1968
1972 Kreismeister der C-Liga und Aufsteiger zur B-Liga, Kreispokalsieger der C-Liga
1979 Meister der B-Liga und Aufsteiger zur A-Liga, Abstieg 1981
1981 Meister der B-Liga und Aufsteiger zur A-Liga

Sportplatz und Sportheimbau
In den ersten Jahren nach der Gründung wurden die Heimspiele im benachbarten Hesborn ausgetragen. Da dies keine Dauerlösung sein konnte, versuchte man per Rundschreiben in der Gemeinde Liesen einen geeigneten Standort für einen Fußballplatz zu finden.

Da sich jedoch niemand meldete, erklärte sich der langjährige 1. Vorsitzende und Vereinswirt Gustav Pfänder bereit, im Tausch gegen ein Stück Wald der Gemeinde Liesen, seinen Acker auf dem Kreuzberg zur Verfügung zu stellen.
Durch sehr gute Beteiligung der Mitglieder konnte ein guter Teil der Anlage in Eigenleistung erbaut werden. So fanden auch die Feierlichkeiten aus Anlass der Sportplatzeinweihung am 30. Juni 1963 großen Anklang.

1970 wurde diese Anlage durch den Bau eines Sportheims bereichert. Hierfür setzten sich vor allem die "Alten Herren" ein. Allen voran Franz-Josef Thiele und Werner Isenberg. So konnte das gesamte Gebäude in Eigenleistung erstellt werden.
Einziges Manko der neuen Behausung war das Fehlen eines Stromanschluss. Daher sorgte fortan ein ausreichend dimensioniertes Aggregat für den nötigen Durchblick im Gebäude.

Unter Strom
Das Aggregat tat zuverlässig seine Dienste, doch mit Beginn den neuen Jahrtausends wuchsen die Ansprüche. Und die Geräuschkulisse des Motors wollte niemand mehr ertragen müssen.

Also hieß es "Strom muss her!". Das dazu benötigte Geld wurde über Spenden zusammengetragen, so dass es am 30.04.2007 hieß "Licht an - aber leise".
Auch dieses Ereignis wurde selbstverständlich gebührend gefeiert.

Jubiläum
Eine noch viel größere Feier hielt das Jahr 2009 für den Verein bereit: 50 Jahre SSV Liesen!Festschrift
Wer mehr erfahren will über die bunte Geschichte des SSV, dem sei die Festschrift zum Jubiläum ans Herz gelegt.
Erhältlich beim Vorstand des FC Nuhnetal.

Abschluss
Der 05.08.2013 markiert das Ende des SSV Liesen. An diesem Tag wurde beim Registergericht in Arnsberg die Verschmelzung des SSV Liesen auf den FC Nuhnetal eingetragen.  Diese wurde von den Mitgliedern am 02.12.2012 in einer Mitgliederversammlung beschlossen.

Vorstand
Der letzte geschäftsführende Vorstand des SSV Liesen:

Position Name
1. Vorsitzender Michael Bleich
2. Vorsitzender Heinz-Josef Todt
Geschäftsführer Gerhard Mause
Kassenwart Susanne Runge

 

Der FC Nuhnetal 2004 e.V. wurde am 14. Februar 2004 in der Stadthalle von Hallenberg aus der Taufe gehoben.

In dem Verein wurden die Fußballabteilungen des SuS Hallenberg 1911 e.V. und des SSV Liesen 1959 e.V. zusammengeführt. Die ersten Gespräche zwischen Vertretern der “Ursprungsvereine” kamen im Januar 2003 zustande. Hierbei wurden eine Satzung und eine Zusatzvereinbarung ausgearbeitet, welche die Beziehungen der Ursprungsvereine untereinander regelt. Zur Gründungsversammlung in der Hallenberger Stadthalle am 14. Februar 2004 erschienen 89 zukünftige Mitglieder. Diese beschlossen die Satzung, die Zusatzvereinbarung und wählten einen ersten Vorstand.

Im Jahr 2012 wurden dann die Planungen konkret, um "den letzten Schritt" zu wagen. Das bedeutete, die vollständige Fusion der Vereine mit allen Abteilungen, allen Mitgliedern und Besitztümern.
Mit freundlicher Unterstützung einer Beraterin des Landessportbundes gelang es, sämtliche rechtlichen Hürden einer Verschmelzung nach dem Umwandlungsgesetz zu überwinden.
Am 02.12.2012 beschlossen die Mitglieder des FC Nuhnetal, des SuS Hallenberg und des SSV Liesen die Verschmelzung der Ursprungsvereine auf den FC Nuhnetal zum 01.01.2013 vorzunehmen.

Was bisher geschah...

Senioren
Zur Saison 2004/05 gingen zwei Seniorenmannschaften in der Kreisliga A und B im Fußballkreis Brilon an den Start. Die erste Mannschaft schaffte auf Anhieb den Aufstieg in die Bezirksliga. Die zweite Mannschaft spielte lange um den Aufstieg mit und wurde am Ende Dritter. Ab der Saison 2005/06 ging eine dritte Seniorenmannschaft in der Kreisliga C an den Start. Nach den Anfangserfolgen ging es sportlich mit den Seniorenmannschaften bergab. Nach zwei Jahren Zugehörigkeit zur Bezirksliga Staffel 5 stieg die erste Mannschaft im Juli 2007 wieder in die Kreisliga ab. Die Dritte Mannschaft entschied sich in der Spielpause ihre Mannschaft abzumelden. Das dies jedoch nicht der "Untergang" war, zeigte sich zum Abschluss der Saison 2008/09 mit dem erneuten Aufstieg der ersten Mannschaft in die Bezirksliga, wo sie bis zum heutigen Tage recht erfolgreich spielt.
Damit stellt der FC Nuhnetal aktuell je eine Herrenmannschaft in der Bezirksliga und in der Kreisliga B.
Der Zusatz "Herren" ist nicht ganz unwichtig, da der FC Nuhnetal seit 2007 auch eine Damenmannschaft stellt. Diese nahm Dank einer Sondergenehmigung des Fußballkreises Brilon am Spielbetrieb beim benachbarten hessischen Fußballverband teil. Mit Ablauf der Genehmigung am Ende der Saison 2011/12 wurde zusammen mit dem TuS Züschen die SG Nuhnetal/Züschen in einer gemeinsamen Liga der Fußballkreise Brilon und Meschede ins Rennen geschickt.

  
"Meisterschalen" 2004/05 und 2008/09

Junioren
Im Juniorenbereich gibt es von Anfang an eine Spielgemeinschaft mit BW Hesborn. Diese ist äußerst erfolgreich. Gemeinsam ist es möglich, in allen Altersklassen, von der G- bis zur A-Jugend, mit mindestens einer Mannschaft am Spielbetrieb teilzunehmen. Auch mehrere Kreismeistertitel konnten so errungen werden.

Aktuelle und vergangene Ergebnisse und Tabellen der verschiedenen Mannschaften finden sich bei www.fussball.de. Dazu einfach dem Link am Seitenende folgen.